Kindergarten Esilalei
Bildung im Herzen der Maasai-Kultur
Geschichte
Esilalei ist ein kleines Maasai-Dorf in der Nähe des Mount Meru, Tansania. Während einer Reise im Jahr 1999 wurde Cornelia Engel von einem Bekannten in dieses Dorf mitgenommen. Dort lernte sie die Lebensrealität der Maasai kennen: Eine Gemeinschaft, die stark in ihren Traditionen und Ritualen verwurzelt ist, aber gleichzeitig mit großen Herausforderungen wie Armut und einem eingeschränkten Zugang zu Bildung zu kämpfen hat.
Die meisten Familien in Esilalei leben von der Viehzucht, doch die finanziellen Mittel sind oft kaum ausreichend, um grundlegende Bedürfnisse wie Bildung oder medizinische Versorgung zu decken. Bis vor Kurzem hatten die Kinder in Esilalei kaum Zugang zu strukturiertem Unterricht.
Um den Kindern einen besseren Start ins Leben zu ermöglichen, entstand die Idee, in Esilalei einen Kindergarten zu bauen. Dabei wurde besonderer Wert darauf gelegt, die kulturellen Wurzeln der Maasai zu bewahren: Eine Lehrerin aus dem Dorf übernimmt den Unterricht, um sicherzustellen, dass die Kinder nicht nur grundlegende Kenntnisse wie Lesen und Schreiben lernen, sondern auch ihre kulturellen Traditionen und Werte weitergegeben werden.
Im Januar 2024 wurde der Bau des Kindergartens in Esilalei gestartet und konnte noch im selben Jahr erfolgreich abgeschlossen werden. Ab Januar 2025 wird der Unterricht offiziell beginnen.
Vereinsarbeit
Der Kindergarten soll – wie der in Dareda – langfristig in der Lage sein, sich selbst zu tragen, um eine nachhaltige Entwicklung zu gewährleisten. Daher gibt es derzeit keinen akuten Spendenbedarf. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie viele Kinder den Kindergarten besuchen werden und ob zukünftig weitere Tische, Stühle oder andere Materialien benötigt werden. Sollte es wie in Dareda notwendig werden, die Kinder mit einer warmen Mahlzeit zu unterstützen, könnte auch hier ein Spendenaufruf erforderlich werden.
Der Kindergarten in Esilalei ist mehr als nur eine Bildungseinrichtung – er ist ein Ort, an dem Kinder lernen und gleichzeitig ihre kulturelle Identität bewahren können. Mit Ihrer Unterstützung konnte dieses wichtige Projekt realisiert werden, und wir sind gespannt auf die Entwicklung der nächsten Jahre.